LAY2FORM

Effiziente Materialhybridisierung durch nicht konventionelles Schichten und Umformen von Metallen und Verbundwerkstoffen für die Fertigung von multifunktionalen Strukturteilen

Ziel des europäischen Projektes LAY2FORM (Efficient Material Hybridization by Unconventional Lay-up and Forming of Metals and Composites for Fabrication of Multifunctional Structures) ist die Entwicklung wettbewerbsfähiger mehrstufiger Fertigungsprozesse zur Herstellung hybrider Composite-Metall Strukturkomponenten für die Automobilindustrie. Der Prozess basiert auf den Konzepten flexible Anlagen, kognitive Automation, Anlagenüberwachung und –inspektion, sowie Simulation und Modellierung und bietet die Möglichkeit, nicht konventionelle Technologien (Laser und Ultraschall) effizient einzubinden. Untersucht werden gewünschte Materialeigenschaften und Bedingungen für das Schneiden, Adhäsion, Umformen, etc. sowie für das Zerlegen nach der nutzbaren Lebensdauer. Dieses Verfahren ermöglicht die Herstellung multifunktionaler 3D Hybridteile aus Dünnschichtmetallen und thermoplastischen Verbundwerkstoffen.

Dank der Features Simulation und Onlineverfolgung lassen sich Prozessparameter anhand von Selbstlerntechnologien korrigieren. Der bei LAY2FORM propagierte interdisziplinäre Ansatz sieht ein komplexes Netzwerk zur Entwicklung einer wettbewerbsstarken Fertigungs- und Industrieplattform vor, kompatibel mit der Vision Industrie 4.0.

Wettbewerbsstarken Fertigungs- und Industrieplattform.

Die Aufgabe von KONIKER im Rahmen dieses Projektes ist es, FAGOR ARRASATE bei der Einbindung sämtlicher Systeme in die Fertigungsanlage zu unterstützen. Konkret geht es dabei um das Umformen von hybriden Werkstoffen. Unterstützung erfährt FAGOR ARRASATE auch durch die Zusammenarbeit mit IKERLAN und MONDRAGON UNIBERTSITATEA.

Einbindung sämtlicher Systeme in die Fertigungsanlage

Finanziert wird LAY2FORM vom EU-Förderprogramm Horizon 2020. Es ist auf 4 Jahre ausgelegt und wird vom Insituto Tecnologico Portuges INEGI koordiniert.

Projektdaten

Etat: 4,9 Mio €

Projekttyp / Förderprogramm: Horizon 2020

Realisierungszeitraum: 2017-2021

Projektkoordination: INEGI

Beteiligte Länder: 5

Anzahl Partner: 13